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Lohnt sich ein dynamischer Tarif für Sie?
Drei Angaben, gerechnet mit den echten Börsenpreisen der letzten 30 Tage.
Genauer rechnen
Mit Ihren Angaben lohnt sich ein dynamischer Tarif nicht: Der günstigste Tarif mit vollständig veröffentlichten Preisen kostet 294 € im Jahr mehr als Ihr Vertrag.
Annahme: 10 % Ihres Verbrauchs laufen in den vier günstigsten Stunden des Tages.
Besser: einen günstigeren Festpreis suchen
Prüfen Sie, ob ein Festpreistarif unter Ihren 32,0 ct/kWh liegt. Das spart ohne Smart Meter und ohne Preisrisiko.
- primavoltKein dynamischer Tarif; Primavolt bietet Verträge mit fester Laufzeit an.primavolt ansehenAnzeige
- PLAN-B NET ZEROÖkostromanbieter (PLAN-B NET ZERO ENERGY GmbH, Mühlheim am Main).PLAN-B NET ZERO ansehenAnzeige
- VerivoxVergleichsportal für Strom- und Gastarife; zeigt Tarife für Ihre Postleitzahl.Verivox ansehenAnzeige
Tarife mit veröffentlichten Preisen
- 1Tibber5,99 €/Monat + 2,15 ct/kWh1.558 €/Jahrkostet mehr: 294 €Tibber ansehenAnzeige
Preis erst nach Postleitzahl
Diese Anbieter nennen einen Teil ihrer Kosten erst im Tarifrechner. Der Wert zeigt, was mindestens anfällt; das Fehlende kommt dazu.
- –Octopus Energy fehlt: Aufschlag und Grundgebührab 1.410 €/JahrPreis für Ihre PLZ
- –1KOMMA5° fehlt: Grundgebührab 1.410 €/JahrPreis für Ihre PLZ
- –EnBW fehlt: Grundgebührab 1.410 €/JahrPreis für Ihre PLZ
Jahreskosten inkl. 19 % MwSt. auf den Börsenanteil (Energie plus Netzkosten ≈ 40,3 ct/kWh vor Aufschlag) und Grundgebühr des Anbieters; Netz- und Messentgelte als Grundpreis kommen hinzu. Vergangene Preise sagen künftige nicht voraus; Winter ist meist teurer als Sommer. Alle Konditionen im Tarifvergleich.
Der Rechner zeigt, was jeder dynamische Stromtarif Sie mit den echten Börsenpreisen der letzten 30 Tage gekostet hätte, hochgerechnet auf ein Jahr, und stellt das Ihrem heutigen Vertrag gegenüber.
Drei Angaben genügen: Jahresverbrauch, Geräte wie E-Auto oder Wärmepumpe und Ihr Arbeitspreis von der letzten Stromrechnung. Grundgebühr und Netzentgelte können Sie unter „Genauer rechnen“ anpassen.
So rechnet der Rechner
- Börsenpreis: die Stundenpreise der letzten 30 Tage aus den Energy-Charts. Vom 8. Oktober bis 6. November 2026 lag das Mittel bei 18,40 ct/kWh netto.
- Verschiebbarer Anteil: Dieser Teil Ihres Verbrauchs wird in die vier günstigsten Stunden jedes Tages gelegt. Deren Mittel lag bei 13,34 ct netto. Der Rest ist gleichmäßig über den Tag verteilt. Den Anteil leitet der Rechner aus Ihren Geräten ab: 10 % per Hand (Spül- und Waschmaschine), E-Auto +30, Wärmepumpe +20, Speicher +20 Prozentpunkte, höchstens 70 %. Unter „Genauer rechnen“ können Sie ihn selbst einstellen.
- Umsatzsteuer: 19 % auf den Börsenanteil.
- Anbieterkosten: Aufschlag und Monatsgebühr jedes Tarifs, so wie der Anbieter sie veröffentlicht (Stand: 06.11.2026). Sortiert wird nur nach den Jahreskosten.
- Netzentgelte, Steuern, Abgaben: Ihr Eingabewert. Der voreingestellte Wert ist nur ein Beispiel.
Zwei Einschränkungen sollten Sie kennen. Erstens rechnet der Rechner einen Tarif nur dann vollständig, wenn Aufschlag und Monatsgebühr öffentlich sind; am 6. November 2026 war das bei Tibber der Fall. Bei allen anderen zeigt er unter „Preis erst nach Postleitzahl“, was mindestens anfällt und welcher Teil fehlt, statt einen Wert anzunehmen. Zweitens sind 30 Tage im Herbst kein Jahr. Von November 2025 bis Oktober 2026 lag der Börsenpreis im Mittel bei 11,13 ct netto (eigene Auswertung der Energy-Charts-Daten), also deutlich unter dem Wert der letzten 30 Tage.
Wie viel kann ich mit einem dynamischen Stromtarif sparen?
Das hängt an zwei Zahlen. Die erste ist der Unterschied zwischen Ihrem heutigen Arbeitspreis und dem dynamischen Endpreis; den rechnet das Tool aus. Die zweite ist, wie viel Sie verschieben. Jede Kilowattstunde, die Sie aus einer durchschnittlichen Stunde in eine der vier günstigsten verlegen, sparte in den letzten 30 Tagen 6,03 ct brutto. Kam sie aus dem Abend zwischen 18 und 22 Uhr, waren es 11,62 ct.
Lohnt sich ein dynamischer Tarif mit Wärmepumpe?
Das kann sich lohnen, ist aber weniger klar, als die Werbung nahelegt. Eine Wärmepumpe verbraucht viel, und mit einem Pufferspeicher oder einem trägen Fußbodenheizsystem lässt sich ein Teil ihres Betriebs in günstige Stunden legen. Wie groß dieser Teil ist, hängt vom Gebäude ab; bei Frost bleibt weniger Spielraum. Stellen Sie den Anteil unter „Genauer rechnen“ deshalb vorsichtig ein und rechnen Sie zum Vergleich mit 0 % Verschiebung. Liegt der dynamische Tarif schon dann vorn, ist die Entscheidung einfach. Haben Sie für die Wärmepumpe einen eigenen Zähler mit anderen Netzentgelten, tragen Sie den Wert von dieser Rechnung ein. Was Wärmepumpentarif, dynamischer Tarif und § 14a-Rabatt im Vergleich bringen, steht unter Stromtarif für die Wärmepumpe.
Lohnt sich ein dynamischer Tarif mit E-Auto?
Hier sind die Zahlen am deutlichsten. 2.000 kWh Ladestrom im Jahr sind 164,4 kWh in 30 Tagen. Abends von 18 bis 22 Uhr geladen, hätte das im untersuchten Zeitraum 45,18 € brutto gekostet, in den vier günstigsten Stunden jedes Tages 26,08 €. Den Unterschied von 19,10 € pro Monat holen Sie aber nur mit einer Wallbox oder App, die das Laden automatisch in die günstigen Stunden legt. Rabot bietet das in der eigenen App an, Octopus mit dem Ladeplan von Intelligent Octopus. Die Rechnung über zwölf Monate steht unter Stromtarif fürs E-Auto.
Welcher Tarif in welchem Haushalt am wenigsten kostet, steht unter Bester dynamischer Stromtarif. Für Haushalte mit Solaranlage gibt es eine eigene Rechnung: Dynamischer Stromtarif mit PV und Speicher.
