Einer von zwei Tarifen im Vergleich, die den Börsenpreis ohne Aufschlag weitergeben, und anders als 1KOMMA5° ohne eigene Hardware buchbar. Den Grundpreis zeigt EnBW aber nur für Ihre Postleitzahl.
Bei EnBW Strom dynamisch folgt Ihr Arbeitspreis dem Börsenpreis. EnBW legt laut Tarifseite keinen Aufschlag darauf. Hinzu kommt ein fester Arbeitspreisanteil für Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Ökostromzertifikate, dazu ein monatlicher Grundpreis. Beide festen Bestandteile hängen von Ihrer Postleitzahl ab.
Für den Tarif brauchen Sie ein Smart Meter. Bis es aktiv ist, beliefert EnBW Sie im Übergangstarif „EnBW Strom Startklar“. Die EnBW-Energiewelt-App zeigt die Stundenpreise und ab etwa 14 Uhr die Preise des Folgetags. Eine lange Bindung gibt es nicht, die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen in Textform.
Den Aufschlag auf den Börsenpreis gibt EnBW mit 0 ct/kWh an (Stand: 06.11.2026). Grundpreis und festen Arbeitspreisanteil zeigt EnBW nur im Tarifrechner nach Eingabe der Postleitzahl.
Ein Beispiel nennt EnBW selbst, allerdings mit älterem Stand: Für die Postleitzahl 73760 lag der Grundpreis bei 17,63 € im Monat und der feste Arbeitspreis bei 19,16 ct/kWh zuzüglich Börsenpreis, jeweils brutto (EnBW-Beispiel, Stand: 01.08.2024). Die Werte enthalten Netz- und Messentgelte und gelten nur für dieses Netzgebiet. Rufen Sie für Ihren Wohnort das aktuelle Angebot ab.
Achten Sie auf das Smart Meter. EnBW übernimmt die Einbaukosten bis 100 € nur dann vollständig, wenn Sie mindestens 12 Monate Strom von EnBW beziehen.
Der fehlende Aufschlag ist der wichtigste Punkt. Tibber verlangt 2,15 ct/kWh, Rabot beim Abschluss über CHECK24 1,5 ct netto je kWh (Stand: 06.11.2026). Bei 4.500 kWh im Jahr macht Tibbers Aufschlag allein 96,75 € aus. Den gleichen Vorteil hat nur 1KOMMA5°, dort aber gebunden an Heartbeat AI und kompatible Hardware.
Schwächer ist die Transparenz. Tibber (5,99 €), Rabot (4,99 €) und tado° (4,58 €) nennen ihre Monatsgebühr öffentlich; dort kommen Netz- und Messentgelte noch hinzu, beim EnBW-Grundpreis sind sie schon enthalten. Ein direkter Vergleich klappt deshalb erst mit Ihrem EnBW-Angebot. Im Ersparnis-Rechner können Sie EnBW auswählen und den Grundpreis aus Ihrem Angebot eintragen.
Beim Smart Meter sind andere großzügiger: LichtBlick bietet den Einbau über metrify kostenlos an, Octopus übernimmt nach eigener Angabe die Einbaukosten; eine Mindestbezugsdauer nennt Octopus dafür nicht.
Sie werden im Übergangstarif „EnBW Strom Startklar“ beliefert. Den Stundenpreis zahlen Sie erst, wenn das Smart Meter aktiv ist. Wie Sie eins bekommen, erklärt der Ratgeber Smart Meter.
mit Smart Meter; bis zum Einbau Belieferung im Tarif Monthly
Der fixe Grundpreis besteht aus der tado°-Grundgebühr von 4,58 € zuzüglich Netzentgelten und Messgebühr.
Der Arbeitspreis ist der aktuelle Börsenstrompreis (EPEX Spot DE) zuzüglich weiterer Beschaffungskosten, Steuern, Abgaben und Netzentgelte; die Beschaffungskosten sind nicht beziffert.
Der Grundpreis enthält eine fixe Servicegebühr von 4,99 € pro Monat plus Netz- und Messstellengebühr; ob die 4,99 € brutto oder netto sind, steht in der FAQ nicht.
Statt eines festen Aufschlags berechnet Rabot je nach Tarif 20 % Ersparnisanteil (Abschluss über die Website) oder 1,5 ct netto je kWh (Abschluss über CHECK24).
Es gibt keine Mindestlaufzeit; der Vertrag ist mit einer Frist von einem Monat kündbar.
Die monatliche Tibber-Gebühr beträgt 5,99 € inkl. MwSt. (Verträge vor Juni 2023: 3,99 €).
Feste Netz- und Messstellengebühren des Netz- und Messstellenbetreibers gibt Tibber laut eigener Angabe ohne Aufschlag weiter; sie kommen zur Tibber-Gebühr hinzu.
Als weitere Beschaffungskosten berechnet Tibber zusätzlich 2,15 Cent pro kWh (§4 Abs. 6 AGB); der Support-Artikel sagt nicht, ob der Wert brutto oder netto ist.