Der teuerste Tag an der Strombörse in den letzten 30 Tagen war Donnerstag, der 29. Oktober 2026. Der Day-Ahead-Preis lag im Tagesmittel bei 31,49 ct/kWh netto. Zum Vergleich: Das Mittel aller 30 Tage vom 8. Oktober bis 6. November beträgt 18,40 ct.
Am teuersten war der frühe Abend. Die Stunde von 17 bis 18 Uhr kostete 55,96 ct, die von 18 bis 19 Uhr 47,34 ct, die von 19 bis 20 Uhr 43,21 ct. Auch die billigste Stunde des Tages lag mit 23,10 ct (2 bis 3 Uhr) über dem 30-Tage-Mittel.
Wer mit dynamischem Tarif an diesem Tag um 17 Uhr ein E-Auto geladen hat, zahlte für die Energie mehr als das Doppelte der günstigsten Nachtstunde, noch bevor Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Umsatzsteuer dazukommen. Genau solche Tage sind das Preisrisiko, das Kunden mit dynamischem Tarif tragen. Eine Steuerung, die das Laden automatisch in die günstigen Stunden legt, umgeht sie weitgehend.
Wie oft sich das lohnt und wann nicht, steht im Ratgeber Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?. Die aktuellen Stundenpreise zeigt die Seite Börsenstrompreis heute und morgen.
Daten: Bundesnetzagentur | SMARD.de (CC BY 4.0), abgerufen über die Energy-Charts des Fraunhofer ISE; Stundenmittel aus 15-Minuten-Preisen.