Ein dynamischer Tarif vom großen Versorger, über den die Tarifseite wenig verrät: Grundpreis, Aufschlag, Laufzeit und Kündigungsfrist sehen Sie erst nach Eingabe der Postleitzahl. Ohne dieses Angebot lässt er sich nicht bewerten.
Bei E.ON ÖkoStrom Dynamisch ändert sich der Preis laut E.ON viertelstündlich mit den Spotmarktpreisen und steht nicht im Voraus fest. Als Zähler nennt die Tarifseite ein intelligentes Messsystem, also ein Smart Meter. E.ON rechnet zum Monatsende ab; bezahlt wird per SEPA-Lastschrift oder Überweisung. Für Verbrauch und Steuerung verweist E.ON auf die Apps „Mein E.ON“ und „E.ON Smart Control“.
E.ON schreibt auf der Tarifseite selbst, dass es keine Absicherung gegen das Preisniveau vergleichbarer Festpreisverträge gibt. Das gilt für jeden dynamischen Tarif, nur sagen es nicht alle Anbieter so deutlich.
Das nennt E.ON nicht öffentlich. Grundpreis, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist zeigt die Seite erst im Tarifrechner nach Eingabe der Postleitzahl, einen Aufschlag auf den Börsenpreis haben wir auf der Tarifseite nicht gefunden (Stand: 06.11.2026). Netzentgelte, Stromsteuer und Abgaben kommen wie bei jedem Tarif hinzu.
Wie stark allein der Börsenpreis schwankt, zeigt ein Wert aus unseren Daten: Am 29. Oktober 2026 kostete die Stunde von 17 bis 18 Uhr 55,96 ct/kWh netto, noch ohne Netzentgelte und Steuern. Bei monatlicher Abrechnung sehen Sie einen solchen Monat direkt auf dem Konto.
Die Schwäche ist die Transparenz. Tibber nennt 5,99 € Monatsgebühr und 2,15 ct/kWh Aufschlag, Rabot 4,99 €, tado° 4,58 € (Stand: 06.11.2026). EnBW nennt zwar keinen Grundpreis, sagt aber klar, dass es keinen Aufschlag nimmt. Bei E.ON fehlen beide Werte, ebenso Laufzeit und Kündigungsfrist. Auch zur Stromherkunft haben wir auf der Tarifseite keine Angabe gefunden, obwohl der Tarifname Ökostrom verspricht.
Eine Stärke lässt sich aus den Daten kaum ableiten. E.ON ist ein großer Versorger mit eigener App-Steuerung, und wer schon Kunde ist, wechselt ohne neuen Vertragspartner. Ob der Tarif günstig ist, zeigt erst das Angebot. Legen Sie es neben die offenen Konditionen im Tarifvergleich.
Das hängt an Ihrem heutigen Arbeitspreis und daran, wie viel Verbrauch Sie verschieben können. Die Abwägung steht im Ratgeber Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?.
mit Smart Meter; bis zum Einbau Belieferung im Tarif Monthly
Der fixe Grundpreis besteht aus der tado°-Grundgebühr von 4,58 € zuzüglich Netzentgelten und Messgebühr.
Der Arbeitspreis ist der aktuelle Börsenstrompreis (EPEX Spot DE) zuzüglich weiterer Beschaffungskosten, Steuern, Abgaben und Netzentgelte; die Beschaffungskosten sind nicht beziffert.
Der Grundpreis enthält eine fixe Servicegebühr von 4,99 € pro Monat plus Netz- und Messstellengebühr; ob die 4,99 € brutto oder netto sind, steht in der FAQ nicht.
Statt eines festen Aufschlags berechnet Rabot je nach Tarif 20 % Ersparnisanteil (Abschluss über die Website) oder 1,5 ct netto je kWh (Abschluss über CHECK24).
Es gibt keine Mindestlaufzeit; der Vertrag ist mit einer Frist von einem Monat kündbar.
Die monatliche Tibber-Gebühr beträgt 5,99 € inkl. MwSt. (Verträge vor Juni 2023: 3,99 €).
Feste Netz- und Messstellengebühren des Netz- und Messstellenbetreibers gibt Tibber laut eigener Angabe ohne Aufschlag weiter; sie kommen zur Tibber-Gebühr hinzu.
Als weitere Beschaffungskosten berechnet Tibber zusätzlich 2,15 Cent pro kWh (§4 Abs. 6 AGB); der Support-Artikel sagt nicht, ob der Wert brutto oder netto ist.